Economics – history of ideas, institutional, interdisciplinary

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Tomas Sedlacek

Tomas Sedlacek, Oliver Tanzer, David Graeber, David Orrell - 
Bescheidenheit - für eine neue Ökonomie  - Die Ökonomie von Gut und Böse - Lilith und die Dämonen des Kapital - Revolution oder Evolution

hanser-literaturverlage.de

Die Ökonomie von Gut und Böse Die meisten unterschätzen, wie tief die Ökonomie in der Kultur verwurzelt ist. Nicht so Tomas Sedlacek. Er behauptet: “In der Ökonomie geht es um Gut und Böse. Es geht um Menschen, die Menschen Geschichten über andere Menschen erzählen. Selbst das ausgefeilteste mathematische Modell ist eine Parabel, eine Geschichte, mit der wir die Welt um uns herum zu begreifen versuchen.” Sedlacek erschüttert unseren Begriff von Wirtschaft wie wenige vor ihm. Sein Buch ist ein faszinierender Gang durch die Welt der Ökonomie – vom Gilgamesch-Epos über das Alte Testament und Adam Smith bis zur Wall Street und zur Wirtschaftskrise. Und ganz nebenbei erfahren wir, warum die Sprache der Wirtschaft, die Mathematik, nicht wertfrei und kühl ist, sondern schön und sogar verführerisch …

Bescheidenheit – für eine neue Ökonomie Mit seinem Buch „Die Ökonomie von Gut und Böse“ machte Tomas Sedlacek Furore – in Deutschland, aber auch international. In seinem neuen Buch liest der „Kobold unter den farblosen Ökonomen“ seiner Zunft die Leviten: Zusammen mit dem Mathematiker David Orrell kritisiert er den blinden Glauben vieler Ökonomen an mathematische Modelle, die offensichtlich nichts taugen und uns ins Verderben geführt haben: Statt mehr Sicherheit zu bringen, haben sie unsere Welt riskanter gemacht. Nun werden wir erdrückt von Schulden – und daran werden auch die immer hektischer aufgespannten Rettungsschirme nichts ändern. Sedlacek fordert etwas Unzeitgemäßes und gerade deshalb sehr Aktuelles: mehr Bescheidenheit.

Revolution oder Evolution Die Bestsellerautoren Tomas Sedlacek und David Graeber debattieren über Alternativen zum KapitalismusSoziale Ungerechtigkeit, Naturzerstörung sowie die Schulden- und Finanzkrise lassen zweifeln, ob die Marktwirtschaft die richtige Lösung für die Probleme unserer Zeit ist. Der Bestsellerautor Tomas Sedlacek (“Die Ökonomie von Gut und Böse”) bricht dennoch eine Lanze für den Kapitalismus: Er ist das beste Wirtschaftssystem, das wir kennen. Aber er muss von Grund auf reformiert werden. David Graeber (“Schulden: Die ersten 5000 Jahre”) hält dagegen: Der Kapitalismus ist nicht mehr reformierbar, er gehört abgeschafft. Unsere Wirtschaft braucht ein anderes, gerechteres System. Die Stars der Kapitalismuskritik treffen aufeinander – und beziehen pointiert Stellung.

Lilith und die Dämonen des Kapitals Der Bestsellerautor Tomas Sedlacek seziert unser Wirtschaftssystem – und zeigt, dass es zutiefst gestört ist . Mit seinem Bestseller “Die Ökonomie von Gut und Böse” positionierte sich Tomas Sedlacek als Star der Kapitalismuskritik. “Die Dämonen des Kapitals” seziert unser Wirtschaftssystem und zeigt: Es ist zutiefst gestört. Viele glauben: Die Wirtschaft funktioniert nach den Gesetzen der Logik. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die Wirtschaft wird erschüttert von immer neuen Krisen, ihre Akteure – Notenbanker, Manager, Politiker – sind oft getrieben von Wahnvorstellungen und Persönlichkeitsstörungen. Wer die Ökonomie wirklich verstehen will, muss sie durch die therapeutische Brille betrachten. Tomas Sedlacek und Oliver Tanzer legen unsere Wirtschaft auf die Couch und kommen zu überraschenden, aber auch verstörenden Einsichten.

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neuer-weg.com/  2021  Kapitalismusanalysen – Klassische und neue Konzeptionen der Politischen Ökonomie – Hans-Jürgen Bieling, Carla Coburger und Patrick Klösel

Vorwort: Die Grundidee dieses Buches hat mehrere Aspekte. Wir wollen erstens einen weiten Bogen von den Klassiker*innen des politökonomischen Denkens bis hin zu den jüngeren Diskussionen schlagen. Zweitens haben wir politökonomische Perspektiven ausgewählt, die interdisziplinär ausgerichtet und gesellschaftstheoretisch orientiert sind, d. h. auch Fragen von Macht und Herrschaft adressieren. Drittens richten wir den Fokus insbesondere auf Theorien, die für sich in Anspruch nehmen können, die spezifischen Triebkräfte und Dynamiken der kapitalistischen Entwicklung zu konzeptualisieren. Zwei Kontexte gaben wichtige Impulse, um diesen Band in Angriff zu nehmen.Zum einen wird in Tübingen regelmäßig eine Vorlesung zu den „Klassikern des politökonomischen Denkens“ angeboten, zu deren Begleitung es bislang
zahlreiche, aber nur begrenzt nutzbare Lehrbücher gibt; der andere Kontext sind die Diskussionen im Rahmen der Initiative „Rethinking Economics Tübingen“, die sich immer wieder mit der Einordnung und Zusammenführung unterschiedlicher heterodoxer Theorieperspektiven befassten. Ein weiterer Impuls sollte nicht vergessen werden: Die Aufforderung und fortwährende Ermunterung durch den Wochenschau-Verlag, namentlich durch Tessa und Bernward Debus, dieses Publikationsprojekt zu starten und zu Ende zu führen. Diese Unterstützung ist nicht zu unterschätzen, da einige Prozesse und Ereignisse die Fertigstellung des Bandes wiederholt verzögert haben. Für die Nachsicht und gleichzeitige Förderung sind wir Tessa und Bernward zu großem Dank verpflichtet. Ebenso möchten wir all jenen Kolleg*innen und Kommiliton*innen danken, die uns in den letzten Jahren mit hilfreichen Fragen und Anregungen inspiriert und motiviert haben. Dies gilt nicht zuletzt für Felissa Hofmeister, die das Manuskript kritisch gegengelesen und kommentiert hat. Wir hoffen, dass das Buch zum besseren Verständnis politökonomischer Zusammenhänge beiträgt und die Diskussion über die Disziplingrenzen hinweg belebt. Dieser Band richtet sich deshalb auch nicht nur an angehende Politikwissenschaftler*innen, sondern ebenso an Studierende und Wissenschaftler*innen angrenzender Disziplinen, die sich einen Überblick über die historische Entwicklung der Politischen Ökonomie verschaffen wollen.”

Kapitalismusanalysen Bieling, Coburger, Klösel  2021  GG PDF hier

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thebritishacademy.ac.uk/blog  2019  Why historians and economists should study each other’s subjects  by Maxine Berg

“The pressing issues of financial crisis, inequality and climate change call for a reformulation of current economic models. A closer integration of economics and economic history is likely to be a central part of this reformulation. For economists, there could be a new curiosity about what it means to think about actors and institutions ‘in time’, that is, historically.”


blogs.lse.ac.uk/    01/2021  Charting the long-term impact of economic ideas – The rise and fall of growth narratives by Reda Cherif, Fuad HasanovThe ways in which academics and researchers develop narratives to operationalize key concepts in their field can have significant impacts. Taking the example of economic research, Reda CherifandFuad Hasanov explore the formation and diffusion of economic growth narratives and discuss what this reveals about the role of ideas in shaping socio-economic change.


“Narratives can be understood as stories that convey complex ideas or theories. They affect our worldview and influence our decisions in ways that challenge the often assumed rationality of homo economicus. Robert Shiller, Nobel laureate in Economics, emphasizes the importance of viral narratives and their impact on economic outcomes, such as the severity of a downturn, the rise and fall of cryptocurrencies, or technological unemployment. More generally, the power of narratives is apparent in politics even when based on falsehoods, monetary policy communication, financial markets’ reaction to uninformative news, and popular understandings of economic policies.

As Keynes observed: “the ideas of economists and political philosophers, both when they are right and when they are wrong, are more powerful than is commonly understood. Indeed, the world is ruled by little else.”

Distilling theories and facts through growth narratives : A central and unresolved question in economics is how to achieve growth. ” …


Sciences and subjects related to economics   1 March 2020 by Tejvan Pettingerhttps://www.economicshelp.org/blog/160955/economics/sciences-and-subjects-related-to-economics/

This is a review of economics and its relationships with other social sciences and subjects, such as philosophy, politics, maths, physics, anthropology, psychology and sociology. Also, to what extent does economics benefit from expanding into other subjects?

Excerpts:  Economics and Mathematics :

“Some economists have become wary of the influence mathematics has on economics. They argue that the innumerable variables affecting the economy can make modelling the economy on a mathematical basis prone to missing the bigger picture.

1988 Nobel Laureate Maurice Allais was critical of the state of maths in economics

“For almost fifty years contemporary economic literature had developed too often in a totally erroneous direction with the construction of completely artificial mathematical models detached from reality; and too often it is dominated more and more by a mathematical formalism which fundamentally represents and immense regression.” [1989]

Economics and Philosophy :

“Smith was also a moral philosopher and felt that principles of justice and fairness were intrinsic to civil society. … Adam Smith noted how individual self-interest could lead to the common good – despite selfish interest rather than because of. However, Smith was also a moral philosopher and felt that principles of justice and fairness were intrinsic to civil society.

‘own interest is connected to the prosperity of society […] justice […] is the main pillar that upholds the whole edifice. If it is removed […] the immense fabric of human society […] must in a moment crumble into atoms.” (Adam Smith. link)


An Essay on the History of Economic Thought, by Israel Kirzner. 

Excerpts:  The narrative arc of Kirzner’s biography of economic science is the gradual shift from the study of wealth to the logic of human action. Understanding economics as the science of wealth is of course a venerable position. Before anyone held a chair in political economy, mercantilists, physiocrats, and others had investigated the source and nature of riches. But it was Adam Smith’s work that spun off a new discipline (Chapter 2).


A Liberty Classic Book Review of The Economic Point of View     By Adam Martin  


Deleuze among the Economists: A Short Commentary on Abderrazak Belabes’ ‘What can Economists Learn from Deleuze?’

http://et.worldeconomicsassociation.org/papers/deleuze-among-the-economists-a-short-commentary-on-abderrazak-belabes-what-can-economists-learn-from-deleuze/embed/#?secret=mJ4zyMWwFy

Additionally, the section in the paper that discusses the idea that capitalism is a system that, above its unequal distribution of profit, is fundamentally a system that unevenly distributes power – is a good one and more could be said here in relation to Deleuze – for him, as mentoned above, the analysis of power in a Foucauldian sense gives way to analysis of how capitalism assembles our own subjective desires in particular ways. Some discussion of this difference might also help further the project launched by Belabes’ article here. And this might also help the target audience – other economists – think the ways in which their own affective life is wrapped up in the subject that they think most about in the particular and prescribed ways of thinking about economics generated by the history of the discipline itself.


umass.edu  2021   ECON 306: History of Economic Thought    E A Tonak

Click to access tonak_econ306-02-sp21.pdf

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neuer-weg.com/  2021  Kapitalismusanalysen – Klassische und neue Konzeptionen der Politischen Ökonomie – Hans-Jürgen Bieling, Carla Coburger und Patrick Klösel

Vorwort: Die Grundidee dieses Buches hat mehrere Aspekte. Wir wollen erstens einen weiten Bogen von den Klassiker*innen des politökonomischen Denkens bis hin zu den jüngeren Diskussionen schlagen. Zweitens haben wir politökonomische Perspektiven ausgewählt, die interdisziplinär ausgerichtet und gesellschaftstheoretisch orientiert sind, d. h. auch Fragen von Macht und Herrschaft adressieren. Drittens richten wir den Fokus insbesondere auf Theorien, die für sich in Anspruch nehmen können, die spezifischen Triebkräfte und Dynamiken der kapitalistischen Entwicklung zu konzeptualisieren. Zwei Kontexte gaben wichtige Impulse, um diesen Band in Angriff zu nehmen.Zum einen wird in Tübingen regelmäßig eine Vorlesung zu den „Klassikern des politökonomischen Denkens“ angeboten, zu deren Begleitung es bislang
zahlreiche, aber nur begrenzt nutzbare Lehrbücher gibt; der andere Kontext sind die Diskussionen im Rahmen der Initiative „Rethinking Economics Tübingen“, die sich immer wieder mit der Einordnung und Zusammenführung unterschiedlicher heterodoxer Theorieperspektiven befassten. Ein weiterer Impuls sollte nicht vergessen werden: Die Aufforderung und fortwährende Ermunterung durch den Wochenschau-Verlag, namentlich durch Tessa und Bernward Debus, dieses Publikationsprojekt zu starten und zu Ende zu führen. Diese Unterstützung ist nicht zu unterschätzen, da einige Prozesse und Ereignisse die Fertigstellung des Bandes wiederholt verzögert haben. Für die Nachsicht und gleichzeitige Förderung sind wir Tessa und Bernward zu großem Dank verpflichtet. Ebenso möchten wir all jenen Kolleg*innen und Kommiliton*innen danken, die uns in den letzten Jahren mit hilfreichen Fragen und Anregungen inspiriert und motiviert haben. Dies gilt nicht zuletzt für Felissa Hofmeister, die das Manuskript kritisch gegengelesen und kommentiert hat. Wir hoffen, dass das Buch zum besseren Verständnis politökonomischer Zusammenhänge beiträgt und die Diskussion über die Disziplingrenzen hinweg belebt. Dieser Band richtet sich deshalb auch nicht nur an angehende Politikwissenschaftler*innen, sondern ebenso an Studierende und Wissenschaftler*innen angrenzender Disziplinen, die sich einen Überblick über die historische Entwicklung der Politischen Ökonomie verschaffen wollen.”

Kapitalismusanalysen Bieling, Coburger, Klösel  2021  GG PDF hier

GG>Economics – history of ideas, institutional, interdisciplinary


thebritishacademy.ac.uk/blog  2019  Why historians and economists should study each other’s subjects  by Maxine Berg

“The pressing issues of financial crisis, inequality and climate change call for a reformulation of current economic models. A closer integration of economics and economic history is likely to be a central part of this reformulation. For economists, there could be a new curiosity about what it means to think about actors and institutions ‘in time’, that is, historically.”


blogs.lse.ac.uk/    01/2021  Charting the long-term impact of economic ideas – The rise and fall of growth narratives by Reda Cherif, Fuad Hasanov


“Narratives can be understood as stories that convey complex ideas or theories. They affect our worldview and influence our decisions in ways that challenge the often assumed rationality of homo economicus. Robert Shiller, Nobel laureate in Economics, emphasizes the importance of viral narratives and their impact on economic outcomes, such as the severity of a downturn, the rise and fall of cryptocurrencies, or technological unemployment. More generally, the power of narratives is apparent in politics even when based on falsehoods, monetary policy communication, financial markets’ reaction to uninformative news, and popular understandings of economic policies.

As Keynes observed: “the ideas of economists and political philosophers, both when they are right and when they are wrong, are more powerful than is commonly understood. Indeed, the world is ruled by little else.”

Distilling theories and facts through growth narratives : A central and unresolved question in economics is how to achieve growth. ” …


Sciences and subjects related to economics    

This is a review of economics and its relationships with other social sciences and subjects, such as philosophy, politics, maths, physics, anthropology, psychology and sociology. Also, to what extent does economics benefit from expanding into other subjects?

Excerpts:  Economics and Mathematics :

“Some economists have become wary of the influence mathematics has on economics. They argue that the innumerable variables affecting the economy can make modelling the economy on a mathematical basis prone to missing the bigger picture.

1988 Nobel Laureate Maurice Allais was critical of the state of maths in economics

“For almost fifty years contemporary economic literature had developed too often in a totally erroneous direction with the construction of completely artificial mathematical models detached from reality; and too often it is dominated more and more by a mathematical formalism which fundamentally represents and immense regression.” [1989]

Economics and Philosophy :

“Smith was also a moral philosopher and felt that principles of justice and fairness were intrinsic to civil society. … Adam Smith noted how individual self-interest could lead to the common good – despite selfish interest rather than because of. However, Smith was also a moral philosopher and felt that principles of justice and fairness were intrinsic to civil society.

‘own interest is connected to the prosperity of society […] justice […] is the main pillar that upholds the whole edifice. If it is removed […] the immense fabric of human society […] must in a moment crumble into atoms.” (Adam Smith. link)


An Essay on the History of Economic Thought, by Israel Kirzner. 

A Liberty Classic Book Review of The Economic Point of View     By Adam Martin  

Excerpts:  The narrative arc of Kirzner’s biography of economic science is the gradual shift from the study of wealth to the logic of human action. Understanding economics as the science of wealth is of course a venerable position. Before anyone held a chair in political economy, mercantilists, physiocrats, and others had investigated the source and nature of riches. But it was Adam Smith’s work that spun off a new discipline (Chapter 2).


Deleuze among the Economists: A Short Commentary on Abderrazak Belabes’ ‘What can Economists Learn from Deleuze?’

Additionally, the section in the paper that discusses the idea that capitalism is a system that, above its unequal distribution of profit, is fundamentally a system that unevenly distributes power – is a good one and more could be said here in relation to Deleuze – for him, as mentoned above, the analysis of power in a Foucauldian sense gives way to analysis of how capitalism assembles our own subjective desires in particular ways. Some discussion of this difference might also help further the project launched by Belabes’ article here. And this might also help the target audience – other economists – think the ways in which their own affective life is wrapped up in the subject that they think most about in the particular and prescribed ways of thinking about economics generated by the history of the discipline itself.


umass.edu  2021   ECON 306: History of Economic Thought    E A Tonak

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